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Mit dem ?Trendtag Glas 2012“ nachhaltig in die Zukunft

Post Time:Nov 12,2013Classify:Industry NewsView:94

Rund 160 Teilnehmer nehmen an Branchen-Event in München teil Am 2. M?rz 2012 fand das Branchen-Event der Beh?lterglasindustrie wieder statt: Der Trendtag Glas. Rund 160 Teilnehmer, vorwiegend aus der Lebensmittel- und Getr?nkebranche, waren dabei, als es in der BMW Welt in München hie?: „Mit Glas nachhaltig in die Zukunft!“. Zum dritten Mal stand das Thema Nachhaltigkeit im Fokus des Trendtag Glas, dieses Mal ging es um „Nachhaltigkeit“ als für den Unternehmenserfolg unerl?sslicher Zukunftsfaktor. Dass das Thema – obwohl nicht neu – nichts von seiner Aktualit?t verloren hat, zeigten die vielf?ltigen Beitr?ge der hochkar?tigen Referenten.Nachhaltigkeit im Fokus: Status quo und ZukunftsvisionEinen lokalen Willkommensgru? sprach Eckbert Dauer, Leitender Ministerialrat des Bayerischen Staatsministeriums für Ern?hrung, Landwirtschaft und Forsten. Anschlie?end widmete sich Prof. Dr. Dr. Klaus T?pfer, Bundesminister a.D. und Gründungsdirektor des Institute for Advanced Sustainability e.V. (IASS), der Frage „Nachhaltigkeit – ein kurzlebiger Trend oder ein dauerhaftes Top-Thema?“ und stellte klar heraus: Nachhaltigkeit sei langfristig und sowohl ?kologisch als auch ?konomisch erstrebenswert. Dazu Prof. T?pfer: „Nachhaltigkeit ist sicherlich keine Modeerscheinung, sondern bedeutet langfristig, in Konsequenzen und Alternativen zu denken. Sie ist zudem vor dem Hintergrund der globalen Entwicklungsperspektiven zwingend notwendig und auch eine unendlich wichtige ?konomische Voraussetzung.“Prof. Dr. Claus Hipp, Unternehmer und gesch?ftsführender Gesellschafter der HiPP GmbH & Co. KG, stellte dagegen die Historie und Philosophie seines Unternehmens vor. HiPP wurde bereits mehrfach für seine nachhaltige Unternehmensstrategie ausgezeichnet. Prof. Hipp erkl?rte in seinem Vortrag: „Unser Unternehmen verfolgt entlang der Wertsch?pfungskette seit langem ein durchg?ngiges Nachhaltigkeitsmanagement auf h?chstem Niveau. Vom Einkauf über die Produktion bis in den Vertrieb und die Administration finden Nachhaltigkeitsgrunds?tze Beachtung.“ Es geht im Unternehmen HiPP folglich nicht nur um eine optimale Qualit?t der Bio-Lebensmittel, die gerade für Babykost ein wichtiges Ziel ist. Es geht um ein ganzheitliches nachhaltiges Management.Nachhaltigkeit und Glas: Aus wissenschaftlicher PerspektiveHolger Rohn, Projektleiter am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, betrachtete die Glasbranche und Glasverpackungen mit seinem Team aus wissenschaftlicher Sicht und pr?sentierte erste Ergebnisse einer von der deutschen Beh?lterglasindustrie in Auftrag gegebenen Studie. Im Rahmen dieser Studie untersuchte das Wuppertal Institut mit einem umfassenden Indikatoren-Set die Nachhaltigkeitsaspekte der Glasbranche und von Glasverpackungen am Beispiel von Mineralwasser. Ein wichtiges Ergebnis: Mehrwegsysteme sind gegenüber Einwegsystemen zu bevorzugen. Speziell beim lebenszyklusweiten Ressourcenverbrauch sind bei Glas-Mehrwegsystemen noch gro?e Potentiale vorhanden. Diese Potentiale sind insbesondere durch neue Flaschentypen und moderne Abfüllanlagen zu erwarten. „Rund 40 Prozent des Ressourcenverbrauchs entfallen auf den Prozess der Abfüllung, inklusive Anbringen von Verschluss und Etikett. Besonders dort k?nnten weitere Ressourcen eingespart werden, wenn die Anlagen modernisiert und damit energiesparsamer würden.“ so Rohn in seinem Vortrag.Wie Verbraucher Lebensmittel kaufen und wie sie Nachhaltigkeit wahrnehmen – das erz?hlte Dr. Hans-Georg H?usel, Diplom-Psychologe und Vorstand der Gruppe Nymphenburg Consult AG. Sein Spezialgebiet ist die Hirnforschung. „Nachhaltigkeit spielt im Kaufprozess zwar eine Rolle für den Verbraucher, aber andere Entscheidungsfaktoren wie die Qualit?t der Lebensmittel oder der Preis gehen oft vor“, so H?usel. Denn Nachhaltigkeit ist ein Begriff, der für den Konsumenten immer noch sehr erkl?rungsbedürftig ist. Nicht zu untersch?tzen ist allerdings die Rolle der Verpackung als Kaufkriterium. „Das positive optische und haptische Erlebnis lassen den Verbraucher die Entscheidung pro Glasverpackung besonders leicht fallen. Dass Glas zudem noch so viele Nachhaltigkeitsaspekte bietet und zum Beispiel Lebensmittel optimal schützt und recyclingf?hig ist, sind Faktoren, die zukünftig eine wachsende Rolle spielen werden“, meint Dr. H?usel.Nachhaltigkeit als Zukunftsfaktor: Mit Glasverpackungen zum ErfolgWie bei jedem „Trendtag Glas“ durften neue und spannende Beispiele aus der Praxis der Getr?nke- und Lebensmittelindustrie nicht fehlen. Dass die Entscheidung für eine Glasverpackung zu direktem Unternehmenserfolg führen kann, zeigten die Praxisbeispiele der Spreequell Mineralbrunnen, Wostok Baikal Getr?nke und der Molkerei S?bbeke.Ralf Brodnicki, Gesch?ftsführer der Spreequell Mineralbrunnen GmbH, pr?sentierte in seinem Vortrag „Brandneu und nachhaltig erfolgreich – wie ein Premiumwasser den Markt erobert“ das neue „Q Premium Mineralwasser“ aus dem Design- und Lifestylesegment des Spreequell-Sortiments. Er erkl?rte, welche Trends zu der Entwicklung des Premiumwassers geführt hatten und welche entscheidende Rolle dabei auch die Glasflasche, die von dem Star-Designer Michael Michalsky entworfen wurde, spielte. Brodnicki erw?hnte auch, dass für die K?uferschicht von Q Premium Mineralwasser nicht nur Eleganz und Glamour wichtige Aspekte seien, sondern eben auch Nachhaltigkeit, die bei dem neuen Q Premium Mineralwasser zum gro?en Teil auch mit der Wahl des Verpackungsmaterials Glas unterstrichen werde.Dass auch für Trendgetr?nke die Wahl einer nachhaltigen Verpackung relevant ist, zeigte Joris van Velzen, Gesch?ftsführer der Wostok Baikal Getr?nke GmbH, in seinem Vortrag. Er schilderte, wie sein eingeführtes Limonadengetr?nk „Wostok“ den Sprung in die Szenegastronomie schaffte. „Wir haben Wostok vor knapp drei Jahren zuerst in der Szenegastronomie in Berlin eingeführt. Dass wir damit ein so gro?es Interesse geweckt haben und nun bundesweit erh?ltlich sind, haben wir auch der Entscheidung für die Glasflasche zu verdanken.“ Auf amüsante Art und Weise erz?hlte van Velzen auch einige Anekdoten aus dem „Leben eines kleinen Getr?nkeherstellers“.Paul S?bbeke, Gesch?ftsführer der Molkerei S?bbeke GmbH, schlie?lich beschrieb im letzten Beitrag, wie sein Unternehmen die natürlichen Zutaten der Bio-Molkereiprodukte, die es bundesweit vorwiegend im Bio-Einzelhandel vertreibt, natürlich verpackt. „Glas bietet uns als Bio-Lebensmittelhersteller einfach ‚glasklare’ Vorteile: Es ist ein Naturmaterial, ist geschmacks- und geruchsneutral, umweltfreundlich und optisch eine attraktive Verpackung. All das sind Faktoren, auf die unsere K?ufer Wert legen.“Die rund 160 Teilnehmer waren anschlie?end überzeugt: „Mit Glas nachhaltig in die Zukunft!“ lautete nicht nur das Motto des diesj?hrigen Trendtag Glas, sondern das Motto ist bereits gelebte Unternehmensphilosophie vieler erfolgreicher Lebensmittelhersteller und ist damit wegweisend.Trendtag GlasDer Trendtag Glas findet j?hrlich an wechselnden Standorten statt. Nach den letzten Trendtagen in Berlin, Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg und Essen fand der sechste „Trendtag Glas“ nun im Süden der Bundesrepublik statt: in der glasaffinen Location der BMW Welt in München. Der n?chste „Trendtag Glas“ wird im Jahr 2013 im Frühjahr stattfinden. Ort und Termin werden rechtzeitig bekanntgegeben. Informationen zum „Trendtag Glas 2013“ gibt es dann unter www.glasaktuell.de.Verpackungen aus GlasGlas verpackt. Es bewahrt den Geschmack von Getr?nken, erh?lt die N?hrstoffe von Lebensmitteln und bildet die hochwertige Hülle für Parfüm und Kosmetika. Zudem gibt Glas Arzneimitteln unterschiedlicher Art einen absolut sicheren Schutz. Kurzum: Kaum ein Verpackungswerkstoff l?sst sich so branchenübergreifend und vielseitig einsetzen wie Glas. Dabei ist Glas nicht nur eine funktionell intelligente und wertvolle Verpackung. Glas gibt es auch in vielen Farben. Und es l?sst sich nicht nur sehr formsch?n und individuell gestalten, es unterstützt ferner auch die Markenbildung. Glas wird fast ausschlie?lich aus in der Natur vorkommenden – meist heimischen – Rohstoffen hergestellt und l?sst sich zu 100 Prozent recyceln. Es schützt also Umwelt, Klima und Gesundheit. So z?hlen Glasverpackungen zu den nachhaltigsten Verpackungen, die es auf dem Markt gibt. 13.03.2012, Aktionsforum Glasverpackung

Source: http://www.glassglobal.com/news/mit_dem_trendtag_glas_2012_nachhaltig_in_die_zukunft-19853.htmlAuthor:

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