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Stiftungsprofessur st?rkt anwendungsorientierte Forschung

Post Time:Nov 12,2013Classify:Industry NewsView:40

Ab Wintersemester 2013 f?rdert die Carl-Zeiss-Stiftung - Eigentümerin der beiden Unternehmen SCHOTT AG, Mainz, und Carl Zeiss AG, Oberkochen – an der Universit?t Mainz eine Stiftungsprofessur „Festk?rperforschung – oxidische Materialien“. Diese erm?glicht einen weiteren Ausbau der seit über zwanzig Jahren existierenden Kooperation des Technologiekonzerns SCHOTT und der Universit?t Mainz, aus der bereits viele Impulse in der Materialentwicklung entstanden sind. Im Fokus der experimentellen Stiftungsprofessur steht die Entwicklung nachhaltiger, ressourcenschonender Funktionsmaterialien mit spezifischen Anwendungsprofilen, wie z.B. im Bereich Energieeffizienz oder Medizintechnik.„Wir freuen uns auf die neue Stiftungsprofessur an der Universit?t Mainz. Sie erm?glicht anwendungsorientierte Grundlagenforschung ganz in der Tradition unserer Firmengründer Otto Schott und Ernst Abbe - durch eine Zusammenarbeit zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen und Wirtschaftsunternehmen. Gerade bei oxidischen Materialien, zu denen auch Spezialgl?ser und Glaskeramiken von SCHOTT geh?ren, ist das Potenzial bei weitem noch nicht voll erschlossen“, erkl?rt SCHOTT Forschungsvorstand Dr. Hans-Joachim Konz.Oxide z?hlen neben den klassischen Halbleitern zu einer der wichtigsten Materialklassen für industrielle Anwendungen in der Elektronik, Optik, Sensorik oder Energietechnik. Aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften sind die Funktionswerkstoffe von wachsender Bedeutung für künftige Technologien, hier insbesondere als Materialien für Energieeffizienz.„Die Materialwissenschaften geh?ren zu den Profilschwerpunkten unserer Universit?t und verfügen über eine international hoch angesehene Expertise, die auch auf dem hervorragenden Forschungsumfeld in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung, dem Institut für Mikrotechnik Mainz und den Industriepartnern beruht“, erkl?rt der Pr?sident der Johannes Gutenberg-Universit?t Mainz, Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch. „Wir freuen uns daher sehr über die Stiftungsprofessur, die die Mainzer Materialforschung auf h?chstem Niveau weiter ausbaut.“Aus der Zusammenarbeit zwischen SCHOTT und der Universit?t sind in der Vergangenheit zahlreiche gemeinsame Promotionen hervorgegangen, die promovierten Naturwissenschaftler sind heute Mitarbeiter des Unternehmens. Kooperationsschwerpunkte sind insbesondere Spektroskopie und Simulation, die zu konstruktiven Forschungsergebnissen mit Anwendungsbezug geführt haben. So konnte in gemeinsamen Projekten die Entwicklung von Glas- und Glaskeramikwerkstoffen sowie simulationsbasierte Ans?tze der Struktur-Eigenschaftsbeziehung in Gl?sern forciert werden. Aus einem vom Bundesumweltministerium (BMU) gef?rderten Projekt entstanden zudem neuartige Gl?ser zur energieeffizienteren Nutzung der Sonnenenergie.SCHOTT engagiert sich ebenfalls in der Graduiertenschule der Exzellenz „Materials Science in Mainz“, um jungen talentierten Nachwuchswissenschaftlern Einblick in die Forschungsaktivit?ten eines modernen Technologiekonzerns zu erm?glichen. „Durch den Forschungsschwerpunkt „Oxidische Materialien“ kann nun in der Zusammenarbeit auch die Brücke zwischen Theorie und Analytik einerseits und experimenteller Materialentwicklung andererseits geschlagen werden“, so Dr. Rüdiger Sprengard, Leiter Entwicklung Neue Produkte und Materialien in der SCHOTT Forschung.Die Carl-Zeiss-Stiftung f?rdert Stiftungsprofessuren an der FH Jena (SCHOTT), der Universit?t Ulm (Carl Zeiss) und der Johannes Gutenberg-Universit?t Mainz (SCHOTT) über einen Zeitraum von fünf Jahren und mit bis zu 150.000 Euro pro Jahr. An der Uni Mainz wurden seitens der Stiftung in den vergangenen Jahren bereits die St?rkung der Forschungsstruktur „Materialdesign: Inverse Design mit definierten Eigenschaften“ sowie eine Juniorprofessur „Computersimulation in den Materialwissenschaften“ unterstützt. 10.10.2013, Schott AG

Source: http://www.glassglobal.com/news/stiftungsprofessur_staerkt_anwendungsorientierte_forschung-23030.htmlAuthor:

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